Journale als/in mediale(n) Konstellationen

Internationale Tagung der DFG-Forschergruppe “Journalliteratur”

25.-26. November 2021, Universität Köln

Zeitungen und vor allem Zeitschriften stellen als Metamedien zentrale Orte für
die Diskussion und die Repräsentation medialer Entwicklungen und
Konstellationen dar. Zum einen diskursivieren sie Medien und deren Verhältnisse
zueinander in ihren Texten, zum anderen reproduzieren sie diese auch, indem sie
sie z. B. in Gestalt von Abbildungen, Illustrationen und Reproduktionen
intermedial in das eigene Format inkorporieren. Dabei thematisieren Journale
nicht nur die Eigenarten der verschiedenen Medien in ihrer Umwelt, sondern
reflektieren stets auch ihre eigene Medialität – sei es explizit in Artikeln über das
eigene Format und die Journalkultur überhaupt, sei es implizit in ihrem Layout,
ihren Text-Bild-Verhältnissen, ihrem graphischem Design. Entsprechend
interessiert sich unsere Tagung sowohl für mediale Konstellationen, die sich
innerhalb von Zeitschriften beobachten lassen als auch für die historisch
spezifischen, übergeordneten Konstellationen zwischen den verschiedenen
Massenmedien, in welche sie sich eingeordnet finden.

Die Tagung wird organisiert von Teilprojekt 1 (Daniele Gretz, Marcus Krause und Nicolas Pethes) und Teilprojekt 5 (Alice Morin, Jens Ruchatz).

Hier geht es zum Tagungsprogramm!

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